Weißwurst Münchner Art Das Original mit Kartoffelsalat

Alber der Metzger empfiehlt…
Warum die Münchner Weißwurst ein Stück bayerische Lebensart ist
Zur bayerischen Lebensart gehört die Münchner Weißwurst einfach dazu. Bei Alber der Metzger wird sie nach altem Familienrezept aus frischem Schweinefleisch und Fleisch von Kälbern beziehungsweise Jungrindern hergestellt und vom Metzgermeister fein abgeschmeckt. Die typische helle Farbe, die feine Würzung und ihre saftige Konsistenz machen die Weißwurst zu einem Klassiker, bei dem es vor allem auf die richtige Zubereitung ankommt.
Eine Weißwurst wird nicht gekocht. Sie wird in heißem Wasser langsam erwärmt. Zu hohe Temperaturen können dazu führen, dass die Wursthaut aufplatzt und Geschmack sowie Saftigkeit verloren gehen. Klassisch serviert man Münchner Weißwürste mit süßem Senf und einer frischen Breze. Wer es besonders traditionell mag, genießt dazu ein Weißbier. Ob die Weißwurst anschließend gezuzelt oder mit Messer und Gabel aus der Haut gelöst wird, darf jeder selbst entscheiden.
Zutaten für 4 Personen
- 8 Münchner Weißwürste à ca. 85 g
- 2–3 l Wasser
- süßer bayerischer Senf
- 4 frische Brezen
Nach Wunsch dazu
- Radieschen oder Radi
- frischer Schnittlauch zur Garnitur
- Weißbier oder alkoholfreies Weißbier
Zubereitung
Weißwurst – Schritt für Schritt
- Einen ausreichend großen Topf mit Wasser füllen und das Wasser erhitzen.
- Sobald das Wasser einmal aufgekocht hat, den Topf von der Herdplatte ziehen beziehungsweise die Hitze deutlich reduzieren.
- Das Wasser auf ungefähr 70–75 °C abkühlen lassen. Es darf beim Einlegen der Weißwürste nicht mehr sprudelnd kochen.
- Die Weißwürste vorsichtig in das heiße Wasser geben. Sie sollten vollständig mit Wasser bedeckt sein.
- Den Deckel auflegen und die Weißwürste je nach Ausgangstemperatur und Menge ungefähr 10–15 Minuten im heißen Wasser ziehen lassen. Das Wasser dabei möglichst im Bereich von etwa 70–75 °C halten.
- Die Weißwürste mit einer Zange oder einem Schaumlöffel vorsichtig aus dem Wasser nehmen.
- Direkt auf vorgewärmten Tellern oder traditionell in einer Schüssel mit etwas heißem Wasser servieren.
- Süßen Senf und frische Brezen dazu reichen und die Weißwürste sofort genießen.
Profi-Tipps vom Metzger
- Weißwürste niemals sprudelnd kochen – dadurch kann die Haut aufplatzen und die Wurst an Saftigkeit verlieren.
- Ein Temperaturbereich von ungefähr 70–75 °C eignet sich gut zum schonenden Erwärmen.
- Die Würste nicht einstechen. Die Haut schützt das feine Brät während des Erwärmens.
- Direkt aus dem Kühlschrank benötigen die Weißwürste etwas länger als bereits leicht temperierte Ware.
- Wer mehrere Portionen serviert, kann die fertigen Weißwürste kurz im heißen Wasser warmhalten. Die Temperatur dabei nicht unnötig erhöhen.
- Süßer Senf gehört zur klassischen Münchner Weißwurst – scharfer Senf würde die feine Würzung stärker überdecken.
Weißwurst-Wissen vom Metzger
Tipps
- Die Weißwurst ist eine feine Brühwurst und wird zum Servieren lediglich schonend erhitzt.
- Typische Begleiter sind süßer Senf und Brezen.
- Traditionell wird die Weißwurst aus der Haut gegessen – entweder mit Messer und Gabel oder durch das bekannte „Zuzeln“.
- Die feine Würzung sollte beim Servieren im Mittelpunkt stehen.
Wurstkunde
- Die Münchner Weißwurst gehört zu den bekanntesten bayerischen Wurstspezialitäten.
- Die Weißwurst von Alber der Metzger wird nach altem Familienrezept aus frischem Schweinefleisch sowie Fleisch von Kälbern beziehungsweise Jungrindern hergestellt.
- Die feine Abstimmung der Gewürze übernimmt der Metzgermeister.
- Mit einem Stückgewicht von etwa 85 g lassen sich zwei Weißwürste pro Person gut als klassische Brotzeitportion kalkulieren.
Temperatur & Ziehzeit
- Wassertemperatur: ca. 70–75 °C
- Ziehzeit: ca. 10–15 Minuten
- Das Wasser darf währenddessen nicht sprudelnd kochen.
- Die Weißwürste vollständig mit heißem Wasser bedecken.
Wichtig: Die genaue Ziehzeit hängt unter anderem davon ab, wie kalt die Weißwürste beim Einlegen sind und wie viele Würste gleichzeitig erwärmt werden. Entscheidend ist, dass sie vollständig und gleichmäßig heiß serviert werden. Hinweise auf der Produktverpackung haben Vorrang.
Beilagen & Getränke
- frische Brezen
- süßer bayerischer Senf
- Radi oder Radieschen
- nach Wunsch Obazda als Ergänzung zur Brotzeit
- klassisch dazu: Weißbier oder alkoholfreies Weißbier
Häufige Fragen
Wie bereitet man Münchner Weißwürste richtig zu?
Weißwürste werden nicht gekocht, sondern in etwa 70–75 °C heißem Wasser ungefähr 10–15 Minuten schonend erwärmt. Dadurch bleiben sie saftig und die Haut platzt weniger leicht auf.
Warum dürfen Weißwürste nicht kochen?
Bei sprudelnd kochendem Wasser kann die empfindliche Wursthaut aufplatzen. Außerdem ist die hohe Temperatur für das reine Erwärmen einer Weißwurst nicht notwendig.
Was isst man klassisch zur Münchner Weißwurst?
Die klassische Kombination besteht aus Weißwurst, süßem Senf und einer frischen Breze. Traditionell wird dazu gerne ein Weißbier getrunken.
Muss man die Haut der Weißwurst mitessen?
Traditionell wird die Weißwurst ohne Haut gegessen. Sie kann mit Messer und Gabel aus der Haut gelöst oder auf bayerische Art „gezuzelt“ werden.
Wie viele Weißwürste rechnet man pro Person?
Für eine klassische Weißwurst-Brotzeit sind zwei Weißwürste à etwa 85 g pro Person eine gute Orientierung. Je nach Appetit und weiteren Beilagen kann die Menge natürlich variieren.
Fazit: Münchner Weißwurst richtig zubereiten und genießen
Eine Münchner Weißwurst braucht keine komplizierte Zubereitung: Entscheidend sind heißes, aber nicht kochendes Wasser und ausreichend Zeit zum schonenden Erwärmen. Mit süßem Senf und einer frischen Breze wird aus der nach altem Familienrezept hergestellten Weißwurst von Alber der Metzger eine klassische bayerische Brotzeit – unkompliziert, traditionell und voller Geschmack.